Kognitive Verhaltenstherapie · Hamburg
Psychische Probleme verstehen
und bewältigen

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
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Verhaltenstherapie gehört in Deutschland zu den vier wissenschaftlich anerkannten sogenannten Richtlinienverfahren, deren Wirkung vielfach empirisch bestätigt wurde.
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Der Name ist historisch bedingt: Moderne kognitive Verhaltenstherapien beschäftigen sich vor allem mit Gedanken, Gefühlen, Körperreaktionen und erlernten Bewältigungsstrategien.
Integrative KVT
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Ich arbeite kognitiv-verhaltenstherapeutisch und beziehe dabei im Sinne der Integrativen KVT auch Elemente weiterer Disziplinen und Verfahren ein, um die Denk- und Bewertungsmuster, Erfahrungen und Überzeugungen hinter den Beschwerden sicht- und veränderbar zu machen.
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Ziel der Integrativen KVT ist es, nicht nur zu verstehen, wie es zu Belastungen kommt, sondern die zugrunde liegenden bzw. aufrechterhaltenden Denk- und Bewertungsmuster auch effektiv und nachhaltig zu bearbeiten.
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Dabei geht es nicht darum, sich „positiveres Denken“ anzutrainieren. Es werden vielmehr genau diejenigen Denkmuster verändert, die von den Klientinnen und Klienten selbst als unangemessen betrachtet werden. Schließlich ist nicht alles sinnvoll oder heute noch hilfreich, was wir zum Teil als Kind einmal abgespeichert haben.
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IKVT eignet sich auch zur Kurzzeittherapie.
Probleme und Beschwerden
In meiner Praxis arbeite ich vor allem mit Menschen, die unter folgenden Problemen und Symptomen leiden, häufig auch im Zusammenhang mit diagnostizierter Neurodivergenz:
Selbstwertprobleme treten im Zusammenhang mit unterschiedlichen psychischen Beschwerden auf. Sie zeigen sich etwa in starker Selbstkritik, dem Gefühl, nicht zu genügen, ausgeprägter Angst vor Abwertung oder dem Bedürfnis, bestimmte Anforderungen unbedingt erfüllen zu müssen. Manche Menschen meiden deshalb Situationen, in denen sie sich beurteilt oder möglicherweise beschämt fühlen könnten.
In der Therapie geht es darum, die häufig früh entstandenen Vorstellungen darüber sichtbar zu machen, wovon der eigene Wert vermeintlich abhängt – beispielsweise von Leistung, Kompetenz, Erfolg, Attraktivität, Beliebtheit oder Anerkennung. Diese Überzeugungen werden gemeinsam überprüft und, sofern sie aus heutiger Sicht der Klientin oder des Klienten nicht mehr angemessen oder hilfreich sind, schrittweise verändert.
Depressionen und depressive Symptome
Depressive Symptome können sich beispielsweise in Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Antriebsmangel, Erschöpfung, Rückzug, Grübeln oder Hoffnungslosigkeit äußern. Welche Faktoren zu einer Depression oder depressiven Symptomatik beitragen und sie aufrechterhalten, ist individuell unterschiedlich.
In der Psychotherapie betrachten wir deshalb nicht nur die Symptome selbst, sondern auch die damit verbundenen Denk- und Bewertungsmuster: Wie beurteilen Sie sich selbst, Ihre Lebenssituation oder Ihre Zukunft? Welche Anforderungen stellen Sie an sich? Was erscheint Ihnen unerträglich, aussichtslos oder unveränderbar? Solche oft automatisierten Gedanken werden gemeinsam rekonstruiert und auf ihre Angemessenheit und ihre Folgen geprüft. Ziel ist es, alternative, tragfähigere Bewertungen zu entwickeln und im Alltag zunehmend verfügbar zu machen.
Angststörungen
Bei Angststörungen wird Angst übermäßig stark, anhaltend oder schwer kontrollierbar und kann den Alltag erheblich einschränken. Neben biologischen und lebensgeschichtlichen Faktoren spielen dabei häufig gelernte Bewertungen eine wichtige Rolle: Eine Situation wird etwa als gefährlich, unerträglich oder beschämend eingeschätzt. In der Therapie werden solche Bewertungen und die damit verbundenen Verhaltensmuster nachvollziehbar gemacht und überprüft. Je nach Problematik gehören dazu auch konkrete Übungen und die schrittweise Auseinandersetzung mit bislang vermiedenen Situationen.
Zwangsstörungen
Bei Zwangsstörungen treten aufdringliche Gedanken, Vorstellungen oder Handlungsimpulse auf, die starke Angst, Unsicherheit oder Schuldgefühle auslösen können. Häufig versuchen Betroffene, diese Gefühle durch Kontrollieren, Wiederholen, Vermeiden oder andere ritualisierte Handlungen zu reduzieren. Kurzfristig entlastet dies häufig – langfristig kann es den Zwang jedoch verstärken.
In der Psychotherapie untersuchen wir, welche Befürchtungen und Überzeugungen hinter dem Zwang stehen, etwa die Vorstellung, etwas auf keinen Fall falsch machen, übersehen oder unterlassen zu dürfen. Diese Bewertungen werden überprüft und verändert. Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung kann außerdem die schrittweise Konfrontation mit angstbesetzten Situationen sein, ohne auf die bisherigen Zwangshandlungen zurückzugreifen. Je nach Ausprägung können weitere therapeutische Behandlungsbausteine sinnvoll sein.
Traumafolgestörungen und PTBS
Stark oder extrem belastende Erlebnisse können längerfristige psychische Folgen haben. Bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) können unter anderem Flashbacks, Albträume, starke innere Anspannung, Vermeidung, Schreckhaftigkeit oder das Gefühl auftreten, das Erlebte geschehe im Hier und Jetzt erneut. Auch depressive Symptome, Erschöpfung und Rückzug können hinzukommen.
Bei Traumafolgestörungen arbeite ich mit traumafokussierten verhaltenstherapeutischen Methoden. Dazu gehört unter anderem die Narrative Expositionstherapie (NET), in der belastende Erfahrungen behutsam in den biografischen Zusammenhang eingeordnet und verarbeitet werden.
Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung wenden Sie sich bitte an den Notruf unter 112. Bei dringenden, nicht lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Stress & Erschöpfung
Als wie belastend wir eine Situation erleben, hängt nicht nur von den äußeren Anforderungen oder Stressoren ab, sondern auch davon, wie wir diese bewerten und welche Ansprüche wir an uns selbst stellen. Überzeugungen wie „Ich muss das schaffen“, „Ich darf niemanden enttäuschen“ oder „Ich muss alles im Griff haben“ können dazu beitragen, dauerhaft über die eigenen Grenzen zu gehen.
In der Psychotherapie betrachten wir deshalb sowohl die tatsächlichen Stressoren als auch die Denk- und Verhaltensmuster, die Stress verstärken oder aufrechterhalten können. Bei ausgeprägter Erschöpfung steht zunächst oft die aktuelle Entlastung im Vordergrund. Längerfristig geht es darum, die Faktoren zu erkennen und zu verändern, die immer wieder zu Überforderung, Anspannung oder Erschöpfungszuständen beitragen.
Anpassungsstörungen und Anpassungsprobleme
Trennungen, Verluste, Erkrankungen, berufliche Veränderungen oder andere einschneidende Lebensereignisse können mit erheblichen psychischen Belastungen einhergehen. Nicht immer gelingt es unmittelbar, sich auf eine veränderte Situation einzustellen. Bei stärker ausgeprägten Beschwerden kann diagnostisch von einer Anpassungsstörung gesprochen werden.
In der Therapie geht es darum, die Bedeutung der Veränderung zu verstehen, Unabänderliches schrittweise zu integrieren und zugleich neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei kann es sowohl um Akzeptanz und Trauer als auch darum gehen, neue Rollen, Beziehungen oder Lebensphasen aktiv zu gestalten und praktisch zu erproben.
Körperliche Beschwerden ohne organischen Befund
Wenn körperliche Beschwerden trotz sorgfältiger medizinischer Abklärung fortbestehen, können auch psychische Belastungen, Stress sowie die Art, wie körperliche Empfindungen wahrgenommen und bewertet werden, eine Rolle spielen. In der Psychotherapie lässt sich untersuchen, welchen Einfluss Stress, Bewertungen, Ängste oder erlernte Reaktionsmuster auf die Beschwerden haben und gegebenenfalls bearbeiten.
Sinnkrisen
Auch Sinnkrisen und Sinnfragen können mit psychischer Belastung verbunden und Gegenstand der Psychotherapie sein.
Therapieverlauf
Erstgespräch
Das Erstgespräch dient dazu, Ihr Anliegen zu verstehen, eine vorläufige diagnostische Einordnung vorzunehmen und zu klären, ob eine kognitive Verhaltenstherapie sinnvoll ist.
Zugleich können Sie sich ein Bild von mir und meiner Arbeitsweise machen. Selbstverständlich ist auch Raum für Ihre Fragen.
Vereinbarung
Wenn eine Psychotherapie indiziert ist und Sie diese bei mir beginnen möchten, schließen wir eine wöchentlich kündbare Therapievereinbarung.
Ist eine multidisziplinäre oder stationäre Behandlung sinnvoller, bespreche ich mit Ihnen geeignete alternative oder ergänzende Möglichkeiten.
Dauer
Die Therapiedauer hängt zum einen von der Art und Ausprägung der Beschwerden, den individuellen Therapiezielen und der Bereitschaft zur Mitarbeit ab.
Kognitive Verhaltenstherapie eignet sich für die Akut-, Kurzzeit- und die Langzeittherapie.
Ort/Format
Die Therapiestunden finden in der Praxis in Hamburg-Eppendorf oder als Videotermine über eine datenschutzrechtlich sichere Verbindung statt.
Kosten und Erstattung
Honorar
Es handelt sich um eine Privatpraxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (HP Psych).
Ich berechne
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für Einzelstunden Psychotherapie (50 Min) 115,00 Euro
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für Erstgespräche (50 Min) 55,00 Euro
Privatpraxis - was bedeutet das für Sie?
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Als Privatpraxis rechne ich direkt mit Ihnen ab.
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Es erfolgt kein Eintrag in eine Patientenakte Ihrer Krankenversicherung.
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Vor Beginn der Behandlung schließen wir eine wöchentlich kündbare Therapievereinbarung.
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Ich kann Ihnen bei Bedarf oft kurzfristig Ausweichtermine anbieten oder wir setzen spontan eine Stunde als Videokonferenz um.
Privat versichert?
Private Kranken- und Zusatzversicherungen unterscheiden sich hinsichtlich der Übernahme von Psychotherapie. Am besten prüfen Sie bereits vorher, in welchem Umfang Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in Ihrem Vertrag enthalten ist.
Falls Sie zum Zweck einer Psychotherapie eine Zusatzversicherung abschließen möchten, prüfen Sie bitte auch die Dauer einer möglichen Sperrfrist.
Gesetzlich versichert?
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Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in der Regel nicht. Sie können die Behandlung selbstverständlich als Selbstzahlerin oder Selbstzahler in Anspruch nehmen.
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Falls Sie eine private Zusatzversicherung haben, prüfen Sie bitte, ob psychotherapeutische Heilpraktikerleistungen enthalten sind.
Sie haben Fragen oder möchten einen Erstgesprächstermin?
Ich freue mich auf Sie!
Weitere Informationen zu Verhaltenstherapie finden Sie hier:
