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VON BABYBLUES BIS DEPRESSION

Angst und Niedergeschlagenheit im Zusammenhang mit einer Geburt sind keine Ausnahme.

Damit müssen Sie nicht allein bleiben!

Abenteuer Elternschaft

Elternschaft kann aufregend und wunderbar sein. Dennoch können bereits mit Beginn der Schwangerschaft Befürchtungen und Selbstzweifel eine Rolle spielen und angehende Eltern emotional belasten. Dahinter stecken Gedanken wie: Kann ich ein Kind großziehen? Sind wir den Bedürfnissen eines Säuglings gewachsen? Wie geht Erziehung überhaupt - so, wie ich erzogen wurde, will ich es nicht machen, aber wie dann?

Angst und Depression im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Geburt kann und sollte - im Interesse von Eltern und Kind - behandelt werden.

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Dabei stellt die bevorstehende neue Rolle auch eine Chance dar, sich gelernte Denk- und Verhaltensweisen bewusst zu machen und zu prüfen, ob man daran festhalten möchte. Denn jetzt denkt man häufig an die eigene Kindheit zurück und ruft sich das Verhalten der eigenen Eltern ins Gedächtnis. 

Babyblues oder Depression?

Nach jeder Geburt können Erschöpfung, körperliche Blessuren, hormonelle Schwankungen und noch fehlende Routinen mit dem Neugeborenen emotional herausfordern. Der Babyblues, eine depressive Verstimmung nach der Geburt, ist eine häufige Reaktion, die meist 2-4 Tage nach der Entbindung auftritt und wenige Stunden oder Tage andauert. Kennzeichen sind Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Ängstlichkeit, verminderte Konzentration, Schlaflosigkeit, Weinkrämpfe etc.

 

Beginnt die Niedergeschlagenheit bereits vor oder deutlich nach der Entbindung oder hält sie länger als zwei Wochen an, kann es sich um eine Wochenbett-Depression handeln. Neben dem anhaltenden Stimmungstief (Traurigkeit, häufiges Weinen) sind weitere Symptome, die auf eine Depression hinweisen können, folgende: 

  • Gleichgültigkeit gegenüber Dingen, die normalerweise Freude bereiten

  • Ängstlichkeit

  • Schlafstörungen

  • Appetitlosigkeit

  • Konzentrationsstörungen

  • Selbstzweifel

  • Grübeln

  • Gedanken an Selbstverletzung oder daran, dem Baby zu schaden

 

Betroffen sind sowohl (werdende) Mütter als auch Väter. Falls Sie sich also emotional nicht schnell wieder erholen oder unsicher sind, wie Sie mit Ihren Gefühlen umgehen sollen, bleiben Sie damit nicht allein. Eine Depression ist behandelbar.

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Beratung und Therapie

Während für medizinische und das Kind betreffende Fragen im Normalfall rund um die Geburt Spezialist:innen zur Verfügung stehen, gilt das für psychische Probleme und emotionale Turbulenzen leider nicht. Bei einem Babyblues helfen meist ein verständnisvolles Umfeld, Entlastung und Beratung. Im Rahmen von Beratung unterstütze ich Sie dabei, aktuelle Gedanken, Gefühle und Stressoren einordnen und damit einen leichteren Umgang finden zu können. Sie gewinnen zum einen Klarheit, zum anderen auch, wenn Sie möchten, konkrete Informationen über weiterführende Angebote, die für Sie (und Ihr Kind) infrage kommen. 

 

Bei Verdacht auf eine Wochenbettdepression ist in den meisten Fällen eine Psychotherapie indiziert. Melden Sie sich, wenn Sie denken, dass Sie oder ihre Partnerin/ihr Partner emotional belastet sind, auch gern bei Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt. An der Einordnung und Lösung des Problems sind häufig mehrere Fachdisziplinen beteiligt, welche Sie (wenn nicht bereits erfolgt) mit den je anderen in Verbindung bringen können.

 

Ich biete mit der kognitiven Verhaltenstherapie (VT) ein Verfahren an, dass sich zur Behandlung von Depression und Angststörungen wissenschaftlich als besonders wirksam erwiesen hat. Informationen zum Verfahren finden Sie hier. Kognitive Verhaltenstherapie ist auch für die Akut- und Kurzzeittherapie geeignet.

Honorar für ein Beratungsgespräch (50 Min.): 85 Euro 

Informationen zu Psychotherapie finden Sie hier.

Verfügbarkeit

Um auch kurzfristig zur Verfügung zu stehen, halte ich einige Wochenstunden für werdende und Eltern mit neugeborenem Kind und ihre spezifischen Probleme offen.

Ich praktiziere in Eppendorf. In einigen Stadtteilen komme ich auf Wunsch auch zu Ihnen. Die Option, sich flexibel und ohne Wege per Videokonferenz zu "treffen" (Sie benötigen dafür nur Computer und Internetverbindung), hat sich ebenfalls in vielen Fällen als hilfreich erwiesen.  

Ich bin gut erreichbar unter:

E-Mail: kontakt@petersen-psychotherapie-hamburg.de

Telefon, SMS & Signal: +49 176 4855 2249

Ich freue mich auf Sie!

Informationen zu Psychotherapie, Verfahren und Honorar

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